Bielefeld keine Hürde

Glanzloser Sieg bringt Einzug ins Viertelfinale

Die VfL-Damen haben mit einem schwer erkämpften 2:0 (0:0)-Arbeitssieg bei Arminia Bielefeld das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht. Trotz drückender Überlegenheit sollten am Ende die Treffer von Anja Mittag und Ewa Pajor die einzigen gegen den Zweitligisten bleiben. Ein wenig mehr als eine Stunde dauerte es, ehe Mittag die mehr als verdiente Führung erzielen konnte. In der 63. Minute fiel der erlösende Treffer. Zwar scheiterte Lara Dickenmann zunächst noch aus kurzer Distanz am linken Pfosten, doch Mittag schaltete am schnellsten und versenkte den Abpraller per Bogenlampe in die Maschen. Die endgültige Entscheidung blieb der eingewechselten Ewa Pajor vorbehalten, die kurz vor Spielende per Kopf nach Dickenmann-Flanke einnetzen und so den 2:0-Endstand herstellen konnte.

Trainer Ralf Kellermann machte nach der Partie dem Trainer des Gegners, Markus Wuckel, und seiner Truppe ein Riesenkompliment: "Sie haben uns mit ihrer  Fünferkette und der Viererkette davor das Leben sehr schwer gemacht. Wir hatten nicht so viele Torchancen wie wir uns das eigentlich vorgestellt haben. In der ersten Halbzeit haben wir viel zu langsam und zu ungenau gespielt. Da haben wir es Bielefeld zu leicht gemacht, uns zu verteidigen. Wir haben uns trotzdem keine großen Sorgen gemacht in der Halbzeit da klar war, dass Bielefeld das hohe Tempo nicht würde halten können. Insgesamt bin ich nicht zufrieden mit der Mannschaftsleistung. Aber das war auch dem Gegner geschuldet. Unterm Strich haben wir die Pflichtaufgabe erfüllt, sind ohne Gegentor geblieben und eine Runde weiter."

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