Simbabwe überrascht

DFB-Team kann nicht komplett überzeugen

Am Ende gewann die deutsche Frauenfußballnationalmannschaft ihr Auftaktspiel bei den Olympischen Spielen souverän mit 6:1 gegen den krassen Außenseiter aus Simbabwe, doch medaillenreif war die Leistung der Schützlinge von Bundestrainerin Silvia Neid noch nicht. Erst ein Kopfballtor von Sara Däbritz nach einem Eckball (22.) sorgte für etwas Erleichterung, bis zum 2:0 durch Alexandra Popp (36.) dauerte es aber ein wenig. Zu diesem Zeitpunkt war Leistungsträgerin Simone Laudehr nach einem rüden Foul der oft zu spät kommenden Afrikanerinnen schon verletzt vom Platz gegangen.

Nach dem Seitenwechsel wirkte die DFB-Elf nicht komplett auf der Höhe und so sorgte ein Fehler von Torhüterin Almuth Schult für den Anschlusstreffer durch Kudakwashe Basopo (50.). Aber danach setzte sich die deutlich höhere Qualität des Europameisters doch durch. Ein Freistoßtreffer von Melanie Behringer (53.) sowie ein von ihm im Nachschuss Elfmeter, ebenfalls von Behringer (77.), sorgten für klare Verhältnisse. Dazu erhöhte die bärenstarke Melanie Leupolz (83.) auf 5:1, ein Eigentor von Eunice Chibanda (90.) markierte den Endstand. Nächster Gegner am Samstag um 23:00 Uhr deutscher Zeit ist Australien.

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